Neue Wege finden.
Seit 1997.

Menschen verstehen, Prozesse erkennen, Technik orchestrieren — mit feinem Gespür und dem Blick aufs Ganze. Alles aus eigener Erfahrung.

Genau das, was Unternehmen für Digitalisierung und die Einführung von KI brauchen.

Perspektive

1997 war das Internet Neuland. KI ist es heute wieder. Dazwischen liegt das, was ich gelernt habe: in unbekanntem Gelände zu arbeiten.

Digitale Vorhaben scheitern selten an der Idee oder an der Technologie. Sie scheitern an der Übersetzung in die Realität einer Organisation – an unklaren Zielen, an Rollen, die sich verschieben, an Systemen, deren Wechselwirkungen niemand mehr ganz überblickt, und an Erwartungen, die unausgesprochen bleiben.

Transformation lässt sich deshalb nicht in eine Disziplin sperren. Sie ist gleichzeitig technisch, organisatorisch und menschlich – und genau dort, wo diese Schichten aufeinandertreffen, entstehen die Probleme, die keine Methode allein löst.

Ich arbeite an dieser Stelle. Nicht von außen mit fertigen Modellen, sondern mittendrin, mit dem, was tatsächlich da ist: Prozesse, Rollen, Sprache, Widerstand. Vieles in Organisationen wird übersehen oder bleibt unbenannt – und ist genau deshalb schwer zu verändern. Also fängt es damit an, genau hinzusehen.

Wobei ich Unternehmen unterstütze

Ich arbeite an der Schnittstelle von Technologie, Organisation und Mensch. Dort entstehen heute viele der entscheidenden Fragen: Welche digitalen Vorhaben sind wirklich sinnvoll? Wo kann KI konkret helfen? Welche Prozesse, Rollen und Systeme müssen dafür verstanden oder verändert werden? Und wie wird aus einer Idee eine tragfähige Umsetzung im Alltag?

Digitale Transformation Wie Systeme, Prozesse und Organisation zusammenwirken – und wie Veränderungen so angelegt sind, dass sie tragen.

Ich unterstütze dabei, digitale Vorhaben nicht isoliert als Technikprojekte zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Geschäftsmodell, Arbeitsabläufen, Verantwortlichkeiten und vorhandenen Strukturen. Entscheidend ist für mich, dass Veränderung nicht nur geplant, sondern im Unternehmen auch anschlussfähig und umsetzbar wird.

KI im Unternehmen Wo KI sinnvoll ist und wo nicht. Wie Use Cases vom Pilot in den Alltag finden. Wie Organisation und Technologie zueinanderfinden.

Ich helfe Unternehmen, KI-Anwendungsfälle realistisch einzuordnen: Welche Aufgaben eignen sich wirklich? Welche Daten, Prozesse und Entscheidungen sind betroffen? Welche Risiken, Grenzen und organisatorischen Voraussetzungen müssen beachtet werden? Dabei geht es nicht um KI als Selbstzweck, sondern um sinnvolle Entlastung, bessere Entscheidungen und praktikable Umsetzung.

Prozess- und Systemanalyse Bestehende Abläufe und Systemlandschaften verstehen. Reibungspunkte, Brüche und Wechselwirkungen sichtbar machen.

Oft liegen Probleme nicht an einem einzelnen Tool, sondern an den Übergängen zwischen Menschen, Prozessen und Systemen. Ich analysiere, wo Informationen verloren gehen, Medienbrüche entstehen, Zuständigkeiten unklar sind oder technische Lösungen nicht zur gelebten Praxis passen. Daraus entstehen klare Ansatzpunkte für Verbesserung.

Strategische Klarheit Vorhaben überhaupt erst klar formulieren. Zwischen Geschäftsführung, Fachbereichen und Umsetzung übersetzen.

Viele Projekte starten mit einem diffusen Wunsch: etwas soll digitaler, effizienter, moderner oder KI-gestützter werden. Ich unterstütze dabei, daraus ein klares Vorhaben zu machen: mit nachvollziehbaren Zielen, realistischen nächsten Schritten und einer Sprache, die Geschäftsführung, Fachbereiche und technische Umsetzung verbindet.

Mensch-Technologie-Schnittstellen Wo Technologie auf Rollen, Verantwortung und Gewohnheiten trifft. Wo Widerstand entsteht und was er bedeutet.

Neue Systeme und KI verändern nicht nur Abläufe, sondern auch Selbstverständnis, Verantwortung und Zusammenarbeit. Ich betrachte deshalb nicht nur die technische Lösung, sondern auch die menschliche und organisationale Seite: Wo entstehen Unsicherheit, Reibung oder Widerstand? Welche Rollen verändern sich? Und was braucht es, damit Veränderung angenommen und wirksam werden kann?

Wobei ich Unternehmen unterstütze

Ich arbeite an der Schnittstelle von Technologie, Organisation und Mensch. Dort entstehen heute viele der entscheidenden Fragen: Welche digitalen Vorhaben sind wirklich sinnvoll? Wo kann KI konkret helfen? Welche Prozesse, Rollen und Systeme müssen dafür verstanden oder verändert werden? Und wie wird aus einer Idee eine tragfähige Umsetzung im Alltag?

Digitale Transformation Wie Systeme, Prozesse und Organisation zusammenwirken – und wie Veränderungen so angelegt sind, dass sie tragen.

Ich unterstütze dabei, digitale Vorhaben nicht isoliert als Technikprojekte zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Geschäftsmodell, Arbeitsabläufen, Verantwortlichkeiten und vorhandenen Strukturen. Entscheidend ist für mich, dass Veränderung nicht nur geplant, sondern im Unternehmen auch anschlussfähig und umsetzbar wird.

KI im Unternehmen Wo KI sinnvoll ist und wo nicht. Wie Use Cases vom Pilot in den Alltag finden. Wie Organisation und Technologie zueinanderfinden.

Ich helfe Unternehmen, KI-Anwendungsfälle realistisch einzuordnen: Welche Aufgaben eignen sich wirklich? Welche Daten, Prozesse und Entscheidungen sind betroffen? Welche Risiken, Grenzen und organisatorischen Voraussetzungen müssen beachtet werden? Dabei geht es nicht um KI als Selbstzweck, sondern um sinnvolle Entlastung, bessere Entscheidungen und praktikable Umsetzung.

Prozess- und Systemanalyse Bestehende Abläufe und Systemlandschaften verstehen. Reibungspunkte, Brüche und Wechselwirkungen sichtbar machen.

Oft liegen Probleme nicht an einem einzelnen Tool, sondern an den Übergängen zwischen Menschen, Prozessen und Systemen. Ich analysiere, wo Informationen verloren gehen, Medienbrüche entstehen, Zuständigkeiten unklar sind oder technische Lösungen nicht zur gelebten Praxis passen. Daraus entstehen klare Ansatzpunkte für Verbesserung.

Strategische Klarheit Vorhaben überhaupt erst klar formulieren. Zwischen Geschäftsführung, Fachbereichen und Umsetzung übersetzen.

Viele Projekte starten mit einem diffusen Wunsch: etwas soll digitaler, effizienter, moderner oder KI-gestützter werden. Ich unterstütze dabei, daraus ein klares Vorhaben zu machen: mit nachvollziehbaren Zielen, realistischen nächsten Schritten und einer Sprache, die Geschäftsführung, Fachbereiche und technische Umsetzung verbindet.

Mensch-Technologie-Schnittstellen Wo Technologie auf Rollen, Verantwortung und Gewohnheiten trifft. Wo Widerstand entsteht und was er bedeutet.

Neue Systeme und KI verändern nicht nur Abläufe, sondern auch Selbstverständnis, Verantwortung und Zusammenarbeit. Ich betrachte deshalb nicht nur die technische Lösung, sondern auch die menschliche und organisationale Seite: Wo entstehen Unsicherheit, Reibung oder Widerstand? Welche Rollen verändern sich? Und was braucht es, damit Veränderung angenommen und wirksam werden kann?

Mögliche Einstiege in eine Zusammenarbeit

Ob Sie schon genau wissen, was Sie wollen, oder erst herausfinden möchten, was möglich ist — ein Einstieg kann ganz unterschiedlich aussehen.

Gemeinsam sortieren

Wenn noch unklar ist, wo KI bei Ihnen wirklich ansetzt: Überblick schaffen, Sinnvolles vom Hype trennen.

Eine Idee auf den Prüfstand

Eine Idee aus Führung oder Team — trägt sie, lohnt sie sich, und wie sieht ein gangbarer Weg aus?

Standort & Potenzial

Ein ehrlicher Blick auf Prozesse, Daten, Systeme und Rollen — und wo KI konkret den größten Unterschied macht.

Vom Konzept in den Alltag

Strukturieren, steuern, zwischen Führung, Fachbereichen und Technik übersetzen — bis es im Betrieb ankommt.

Pflichten erfüllen, Menschen befähigen

Von der KI-Kompetenzpflicht des EU AI Act bis zu kommenden Vorgaben: die richtigen Maßnahmen sauber aufsetzen und Ihre Mitarbeitenden mitnehmen.

KI-Orientierungsworkshop
Für Geschäftsführer und Entscheider, die klären wollen, wo KI im Unternehmen sinnvoll einsetzbar ist.

KI- und Digitalisierungs-Realitätscheck
Analyse von Prozessen, Systemen, Daten, Rollen und organisatorischer Umsetzbarkeit.

Begleitung vom Konzept zur Umsetzung
Strukturierung, Projektsteuerung und Übersetzung zwischen Geschäftsführung, Fachbereichen und Technik.

Wie ich arbeite

  • Zuhören.
  • Spannungen sichtbar machen.
  • Muster erkennen.
  • Komplexität strukturieren.
  • Zwischen Technik und Organisation übersetzen.
  • Nächste sinnvolle Schritte entwickeln.
  • Umsetzung ermöglichen.

Wann ich hilfreich bin

Wenn ein Thema nicht nur technisch, nicht nur organisatorisch und nicht nur kommunikativ ist – sondern alles gleichzeitig.

Wenn viele Menschen beteiligt sind, aber niemand das Ganze sortiert.

Wenn eine digitale oder KI-getriebene Veränderung strategisch sinnvoll erscheint, aber in der Organisation Reibung, Unsicherheit oder Unklarheit erzeugt.

Über mich

Mein Weg verlief nicht gerade. Nach dem Zivildienst, davon ein Teil in der Zimmerei eines SOS-Kinderdorfs, wollte ich verstehen, wofür mich die Welt braucht – und was ich ihr geben kann. Ich arbeitete eine Weile am Frankfurter Flughafen und entschied mich dann für die Ausbildung zum Zimmerer. Etwa in dieser Zeit kam ich zum ersten Mal mit NLP in Berührung – als Werkzeug, mich selbst besser zu verstehen. Was ich später auch für die Arbeit mit anderen brauchen konnte.

Während der Lehre kaufte ich mein erstes Modem. Das frühe Internet war Neuland – keine Lehrbücher, niemand, der es vorgemacht hatte. Mit dem Netscape Navigator las ich Quelltexte fremder Seiten, brachte mir HTML und das Erstellen von GIFs selbst bei und baute eigene Seiten – neben der Arbeit auf der Baustelle. Ein kurzer Anlauf an der FH Frankfurt im Bereich Sozialpädagogik zeigte schnell, dass mein Lernen anders funktioniert: durch Tun, nicht durch Theorie.

Nach der Lehre arbeitete ich kurz als Zimmerer – Winter, frühe Schichten, kalte Gerüste. Ich wusste, dass meine Zukunft woanders lag, und folgte dem, was mich in den Jahren zuvor schon nicht losgelassen hatte. 2000 begann ich bei der Portum AG als Webmaster und wurde dort Web Marketing Manager. Als 2001 der Neue Markt zusammenbrach, machte ich mich selbstständig – mit Profe-Bracht, Marketing im Internet. 2010 wurde daraus die FELIX & FRANK GmbH, die ich seitdem führe. Parallel zur Arbeit als Unternehmer vertiefte sich das, was schon mit NLP begonnen hatte – heute durch die Ausbildung in Transaktionsanalyse (TA) und das Interesse an systemischer Organisationsberatung.

Mit KI kam wieder neues Gelände. Diesmal ging es ums Anwenden, Implementieren, Weiterdenken. Ich stieg tief ein – unter anderem als Partner bei R3ASON, wo wir gemeinsam ein KI-basiertes Workshop-Tool entwickelten. In der intensiven Auseinandersetzung damit – und im Versuch, mein eigenes Profil darin zu schärfen – wurde mir etwas deutlich, das vorher nur lose nebeneinander lag: dass der technische Hintergrund, die Erfahrung als Unternehmer und das Interesse am Menschlichen keine getrennten Wege sind, sondern zusammen das ergeben, was ich heute anbiete. Diese Seite ist die Folge davon.

Projekte & Erfahrung

Beispiele aus meiner bisherigen Arbeit

Ein Tool, das KI-gestützte Workshops – etwa zur Entwicklung einer Value Proposition – moderiert begleitet und auswertet. Was sonst aufwändige Vor- und Nachbereitung kostet, lief damit rund 80 % schneller.

Design-Thinking-Workshops leben von der Beteiligung vieler – und genau das macht ihre Auswertung aufwändig. Antworten zusammentragen, ordnen, verdichten: Das kostet normalerweise viel Zeit, oft mehr als der Workshop selbst.

Das Tool setzt hier an. Im Backend bereitet die Workshop-Leitung die Fragen vor, lädt die Teilnehmer per E-Mail ein und gibt jedem Frageabschnitt ein Zeitfenster vor. Der Workshop läuft moderiert ab – online oder vor Ort, die Teilnehmer brauchen nur ein Smartphone. Die zeitliche Begrenzung hält die Antworten fokussiert.

Sind alle Fragen beantwortet, führt die KI die Antworten zusammen. Im gemeinsamen Überblick lassen sich die Ergebnisse mit den Teilnehmern weiter clustern und bearbeiten, bevor die KI ein Gesamtergebnis erstellt. Was vorher Stunden an Nachbereitung bedeutete, entsteht so direkt im Workshop.

Über alle Phasen – Durchführung, Auswertung, Nachbereitung – ergab sich gegenüber klassischen analogen Workshops eine Einsparung von rund 80 %. Ich verantwortete die gesamte Umsetzung: Projektmanagement mit mehreren Offshore-Entwicklern, technische Realisierung, User Experience und in Teilen die Schärfung des Konzepts – auf Basis eines Design-Thinking-Ansatzes meines Partners R3ASON. Fertiggestellt 2025.

Für den Umweltdienstleister Veolia entstand ein Werkzeug, mit dem sich der CO₂-Fußabdruck von Abfallwirtschafts-Leistungen berechnen lässt – von der ersten Version bis zum internationalen Rollout, geprüft durch einen externen Auditor.

Die Zusammenarbeit mit Veolia begann früh und zunächst allein – noch zu Zeiten meiner ersten Firma, Profe-Bracht – Marketing im Internet, aus der später die FELIX & FRANK GmbH wurde.

Im Zentrum stand der GHG-Tracker für Veolias Abfallwirtschaft. Ausgangspunkt war eine Fülle von Excel-Daten zum CO₂-Aufkommen in den unterschiedlichsten Bereichen – Zahlen ohne greifbare Form. Daraus entwickelte ich ein Konzept, mit dem die Nutzer ihre eigenen Abläufe selbst aufbauen konnten: von der Abholung am Haushalt über die eingesetzten Fahrzeuge und alle Zwischenschritte bis zur Entsorgung – Verbrennung, Recycling, Deponie –, und das für die verschiedensten Müllsorten.

Der Clou lag in der Bedienung: Jeder Schritt war ein Modul, das sich per Linien zu einem Flow verbinden ließ. In jedes Modul konnte man hineingehen und die konkreten Werte eintragen – Menge, Art des Mülls, Fahrzeug, Verfahren. So entstand aus abstrakten Tabellen ein anschauliches Werkzeug, mit dem jeder ohne Schulung sofort arbeiten konnte. Die erste Umsetzung entstand in dieser Zeit als Flash-Anwendung; später, bereits unter FELIX & FRANK, wurde das Tool von Grund auf in Microsoft .NET neu entwickelt – mit konfigurierbaren Reports, Export nach Excel und PDF, zentralem Rollout über die Veolia-IT und automatischen Updates.

Aus dem Werkzeug wurde ein internationales: Versionen für mehrere Länder, Anpassung an US-Maßeinheiten, mehrsprachige Bedien- und Methodenhandbücher in fünf Sprachen. Meine Rolle lag dabei auf zwei Ebenen – in der direkten Beratung des Kunden und in der Steuerung des Entwicklerteams, das die Umsetzung trug. Begleitet wurde das Tool von einer externen Prüfung durch Ernst & Young, inklusive einer Durchsicht des Quellcodes.

Parallel entstand ein zweites, einfacheres Werkzeug: ein CO₂-Rechner für die Emissionen des privaten und geschäftlichen Alltags.

Ein webbasiertes System, mit dem sich die Sicherheitsfunktionen von Aufzugssensoren konfigurieren lassen – für einen Hersteller, dessen Technik weltweit in hunderttausenden Aufzügen steckt.

ELGO Batscale entwickelt Sensor- und Schachtinformationssysteme für Aufzüge – sicherheitskritische Technik, die weltweit in großem Maßstab verbaut ist, auch bei großen Aufzugsherstellern. Für solche Komponenten müssen vor der Auslieferung die richtigen Sicherheitsparameter gesetzt werden. Genau das leistet der Konfigurator.

Seit 2018 habe ich dieses System entwickelt und seither durchgehend betreut. Es ist webbasiert, mehrsprachig und mandantenfähig: Verschiedene Kundengruppen arbeiten mit eigenen Rollen und Rechten darin, von der Selbstregistrierung über Freigabeprozesse bis zur fertigen, geprüften Konfiguration. Aus den Eingaben entstehen druckfertige Etiketten und maschinenlesbare Konfigurationsdateien – mit Prüfsummen, damit nichts unbemerkt verfälscht wird.

Ein webbasiertes System für die Online-Anmeldung zu Prüfungen, das ich für die IHK Frankfurt entwickelt habe – und das über die Jahre bundesweit bei 6 Industrie- und Handelskammern in Betrieb ging.

Begonnen hat es 2012 als Auftrag der IHK Frankfurt: ein bestehendes Anmeldetool sollte zu einem vollständigen Prüfungsanmeldemanager ausgebaut werden. Aus diesem einen Projekt wurde ein Produkt. Nach der Abnahme Ende 2013 ging PAM zunächst in Frankfurt und Bremen in Betrieb, ab 2014 folgten München und Nürnberg – und in den Jahren darauf weitere Kammern im ganzen Bundesgebiet.

Ich habe das System nicht nur entwickelt, sondern über mehr als ein Jahrzehnt betrieben und immer weiter ausgebaut. Maßgeblich war dabei, wie die Mitarbeiter tatsächlich damit arbeiten – jede Erweiterung zielte darauf, ihre Prozesse zu verbessern und den Arbeitsfluss zu vereinfachen. Mit der EVA-Serviceschicht der GfI – dem zentralen IT-Dienstleister der Kammern – tauschte PAM Prüflingsdaten in Echtzeit aus; die Anmeldung der Nutzer lief über deren zentrale Identitätsverwaltung.

Die eigentliche Arbeit lag selten nur im Code. Sie lag dazwischen: zwischen dem, was die einzelne Kammer brauchte, was die GfI an Schnittstellen vorgab, und was technisch tragfähig war.

Mit der Zeit wuchs PAM über die Prüfungsanmeldung hinaus: Kammern nutzten es auch für Anmeldungen zu Veranstaltungen und internen Besprechungen. Dazu kamen ergänzende Werkzeuge – etwa ein Abstimmungstool ähnlich Doodle.

Was als Website-Arbeit für die 3C Climate Change Consulting begann, ist heute eine Begleitung über mehr als anderthalb Jahrzehnte – durch eine Fusion, mehrere Technologiegenerationen und bis in den laufenden Betrieb hinein.

Mein Einstieg war früh, noch zu Zeiten der 3C Climate Change Consulting – einem der deutschen Pioniere im Klimaschutz. Ich gehörte zu den Ersten, die für das Unternehmen im Web arbeiteten, mit guter persönlicher Verbindung zu den Gründern. 2008 fusionierte 3C mit einem Schweizer Partner zu First Climate; die Zusammenarbeit blieb über diesen Umbruch hinweg bestehen.

Zunächst ging es um die Webauftritte – für First Climate selbst und für deren Endkunden zum Thema Klimaschutz, darunter Namen wie Barclaycard und DHL. Daraus entwickelten sich die ersten CO₂-Rechner im Web: anfangs über eine API-Anbindung, die die Kunden-Websites mit den Daten von First Climate verband.

Später folgten eigene, umfangreiche Rechner auf AWS – mit Staging-Umgebungen, hohen Sicherheitsanforderungen, Datalake-Konzepten und durchdachter User Experience. Hier lag meine Aufgabe nicht nur in der Konzeption, sondern in der Koordination: Ich führte mehrere Subunternehmer – Entwickler und UX-Designer – zusammen. Parallel arbeitete ich zeitweise als Freelancer im internen Team mit, an Kundenberatungen, internen Prozessen und im Marketing.

Bis heute betreut die FELIX & FRANK GmbH die First Climate AG – Wartung, Aktualität und Support der Rechner. Über die Jahre sind intern mehrere Generationen von Mitarbeitern gekommen und gegangen; die Verbindung blieb. Vermutlich bin ich der am längsten kontinuierlich mit dem Unternehmen verbundene externe Partner.

Ein zentrales System, über das sich viele einzelne Promotionshops abbilden ließen – damit Aussteller der Messe Frankfurt ihre Werbemittel selbst gestalten und bestellen konnten, schon zu einer Zeit, als Web-to-Print noch keine Selbstverständlichkeit war.

Meine Verbindung zu diesem Kunden reicht weit zurück – ich betreute das Unternehmen schon, als es noch unter dem Namen Neubert Werbeservice (NWS) firmierte, und bin bis heute Dienstleister der daraus hervorgegangenen DIALOGISTIKER GmbH. Über die Jahre sind dabei viele Projekte entstanden; das hier ist eines davon, das ich herausgreife, weil es exemplarisch zeigt, wie ich arbeite.

Aussteller einer Messe brauchen Werbemittel für ihren Stand – und jeder Aussteller andere. Die Aufgabe war, das nicht als viele Einzellösungen zu bauen, sondern als ein System dahinter: eine zentrale Plattform, über die sich beliebig viele einzelne Promotionshops abbilden ließen. Zentraler Rahmen war die Messe Frankfurt, die Produktion lag bei DIALOGISTIKER, die Aussteller waren die Endnutzer – und das System war die Schicht, die alle drei verband.

Über die Shops konnten Aussteller Werbemittel für ihren Messeauftritt beziehen und im Browser selbst gestalten: E-Cards, Einladungskarten, Gutscheine, Banner. Das Besondere lag im Web-to-Print – die Bestellung mündete in ein druckfertiges, personalisiertes Ergebnis. Aussteller konnten ihre eigenen Angaben einbringen, bis hin zu personalisierten, animierten GIF-Bannern mit Firmenname, Messestand und Kontakt. Für die damalige Zeit war das ungewöhnlich weit.

Das System wurde über viele Jahre betrieben und weiterentwickelt – von der frühen Editor-Integration über jährlich wiederkehrende Shop-Updates für die einzelnen Messen bis zu technischer Pflege und der Anbindung an das zentrale Login der Messe Frankfurt. Es ist nur eines von vielen Vorhaben aus dieser langen Zusammenarbeit.

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Wenn Sie klären möchten, ob und wie KI in Ihrer Organisation sinnvoll eingesetzt werden kann, lassen Sie uns sprechen.




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